
Man kann es mit der Magersucht auch übertreiben. Fürchterlich.
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Man kann es mit der Magersucht auch übertreiben. Fürchterlich.
Beim Video übrigens ganz interessant, was der Autor in Klammern setzt: CDU, CSU, USA und SED. Nicht schlecht…
Manche Physiker bezweifeln ja, dass Moses auf den Gesetzestafeln die zehn Gebote erhalten hätte. Das wäre furchtbar ineffizient, da sich das Göttliche doch leichter und eleganter ausdrücken ließe. So z. B.:

Oder auch so, wenn man die Integralform mehr liebt. (Ja, und es ist auch Genesis und nicht Exodus.)
Ob Moses nun also die Maxwellschen Gleichungen oder die zehn Gebote erhalten hat, ist mir eigentlich Wurst, denn das Göttliche kam gestern zu mir per Post. Da ist es:

Amen!
Für den nächsten Berlinbesuch schon einmal den Soundtrack vorgemerkt.
Von langer Hand und in weiser Voraussicht von vornherein als Michael-Jackson-Memorial-Spektakel geplant, traf sich die Trierer Twitter-Elite gestern am Vorabend im Palastgarten um die Probleme der heutigen Zeit und überhaupt ganz schwerwiegende Dinge zu besprechen. Dabei wurden Würste, Fleischbrocken und Tofubrätlinge gereicht und eine Kubb-Meisterschaft ausgetragen. Gewinner der Kubb-Meisterschaft waren Sebastian und horatiorama. Die knappen Zweiten: fide pus und So Do Media.

[Menschen unter dem Hash-Tag.]

[Nach dem Gewitter gibt sich ein makelloser Palastgarten den Twitteren hin.]

[V.l.n.r. Benedikt, David und Sebastian]

[Gedenkminute für den heiligen Twitter-Vogel,...]

[dessen Keule auf dem Mehrweggrill nicht recht werden will.]

[Doch sein Wegwerfbruder wittert seine Chance.]


[Kubb.]

Übrigens war auch die Dorfjugend vorort. Einerseits die gehobene Mittelklasse, die am Anfang extrem nervte (siehe), als auch die echten Trierer. Wann nochmal hat die erste gekotzt?
War schön. Vielen Dank!
PS: Im Protokoll des Abends wurde übrigens die Möglichkeit eines Blogbiers vermerkt.
PPS: Nach Wien und Leipzig ist Trier nun wohl die dritte Stadt im deutschsprachigen Raum, in der es ein Twitter-Grillen gegeben hat. Tschirp. Tschirp.
Heute wieder an die Uni, den Ort, wo eine Menge Revoluzzer sind.

Hoffentlich hält die Stimme durch. Ansonsten wird es ein kurzer Tag.

Jaha, da steht zwar Balisto, Twix, Mars, Bounty und teAM Deutschland drauf. Letztlich ziehst du aber doch nur Kaugummizigaretten. Was für einen schönes Metapher!

Ja, habe mich vertan, eine Ziffer zuviel getippt oder so. Auf jeden Fall halte ich jetzt elfmal so viel Geld in der Hand, wie ich eigentlich ziehen wollte. Für mich als Kartenzahler ist das doof. Erstmal verstopft die Kohle meine Geldbörse (ich weiß noch immer nicht wie man Portmonee schreibt). Außerdem kommt bald die Kreditkartenabrechnung, und da sollte schon genug Geld auf dem Konto sein. Die von der Kreditkartenfirma habe doch immer so tolle Aktionen. Jeden Tag, an dem ich mit der Kreditkarte bezahle, nehme ich an der Verlosung von irgendeinem begehrenswerten Konsumgut teil. Ich werde also täglich vom Menschen zum Verbraucher, kaufe unnützen Krempel und zahle mit Kreditkarte…
Also denke ich mir: Kein Problem. Es wird bei der Sparkasse Trier ja auch einen Einzahlungsautomaten geben. Also: Handy raus, auf die Website der Sparkasse und nachgeschaut. Denkste. F r a m e s. Ich dachte ja, die seien vor tausenden von Jahren ausgestorben. Aber nein, bei der Sparkasse Trier beherrschen Frames die Filialsuche. Anyway, geht trotzdem, nur eben viel umständlicher und unbequemer. Vielleicht kann man denen mal einen Webdesigner vorbeischicken? Als Ergebnis eine Filiale mit Einzahlungsautomat. Da fahre ich also hin und suche den Automaten, den ich nicht gleich finde. Es ist ein kombiniertes Ein- und Auszahlungsgerät. Wie fortschrittlich, denke ich noch, als ich meine Sparkassenkarte in den Automaten schiebe. “Einzahlung” wähle ich, das Gerät meditiert eine Weile und gibt ein “Diese Funktion steht momentan nicht zur Verfügung” aus. Aha! Das ist ja eine differenzierte Fehlermeldung. Eine “Warum?”-Taste gibt es leider nicht. Kann mir den Spaß der Programmierer richtig vorstellen. Wenn die Variablen so und so oder so oder so oder so oder so und so sind, dann setz $gähtnisch auf 1. Und am Ende wird bei $gähtnisch==1 ein “Diese Funktion steht momentan nicht zur Verfügung” ausgegeben.
Am Schalter am nächsten Tag wird mir dann erklärt, dass ich als Kunde einer anderen Sparkasse den Automaten gar nicht nutzen könne. Ich könnte jedoch am Schalter einzahlen, wie jeder andere Mensch. Und da die Sparkassen zwar miteinander verknüpft seien, dann aber doch nicht, gibt es die volle Ladung: Ausweis Kopieren und 5 € zahlen.
Liebe Sparkasse, ich habe da einige Verbesserungsvorschläge. Aber wahrscheinlich willst du die gar nicht hören. So lieb und so gut mir eigentlich die kommunal gehaltenen Banken sind, ist das so ein großes Ärgernis, dass mir nichts bleibt als zu einer überregionalen Bank zu wechseln (Vielleicht sollte ich zur Commerzbank. Die sind doch auch in staatlicher Hand, oder?). Denn wer weiß, was beim nächsten Mal ist. Da funktioniert die Kartensperrhotline von hier nicht, oder ich bekomme nur noch Mark der DDR ausgezahlt oder oder oder. $gehtgarnicht = 1; $scheißverein = 1;
Vorvorgestern in der Kneipe gar nicht gegröhlt oder gesoffen und trotzdem mir total die Stimme zerschossen. Es lag sicher am Rauch. Lange klang ich nicht mehr so jämmerlich. Bitte seht heute von Anrufen ab!
Was ich ja nicht verstehe ist, was nun aus den Rauchverboten geworden ist. Das war so schön, als sie noch gültig waren, dort wo sie gültig waren. Und nun mieft es, und brennt es in den Augen, und am nächsten Tag klingt man wie Leonard Cohen. Ach!
UPDATE: Inzwischen klinge ich noch viel furchtbarer. Ich glaube, ich gehe erst einmal zum Arzt.
Leider kann ich in Trier nicht so schön wie Hansi in Leipzig das Parteienmuster kenntlich machen, das bei Abstimmungen zu wenig sympathischen (egoistischen, unangemessenen, grundrechtsfeindlichen) Entscheidungen meiner Wahlkreisabgeordneten im Bundestag zum Vorschein kommt. Es sind nämlich nur zwei Abgeordnete aus dem Wahlkreis in Berlin vertreten, und diese sind aus dem konservativem Lager, also der großen Koalition. Dennoch werde ich das Stöckchen fangen und zum weiterwerfen einladen. (Man bedenke bei der Wahl, dass man, auch wenn die Konservativen den Wahlkreis holen, durchaus Abgeordnete anderer Parteien über die Landesliste nach Berlin schickt.)
Finde das Muster (hier sehr einfach)! Ziehe Deine Schlüsse! Mach ein Stöckchen daraus! Geh wählen!
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