…nur eine kurze. Dafür aber schöne Ausblicke, viel Sonne und Wind.
["Männertagsausfahrt", 2012-05-17]
Länge: 22,3 km
Höhendifferenz: 260 m (bei 737 m kumuliertem Anstieg)
Zeit: 1,5 h
Energieverbrauch: 1600 kcal
Besonderheiten: Rapsfelder, windschattige aber sonnenreiche Anstiege neben zugigen Höhen. XXL-Männertagsburger mit Bier auf dem Ruwertalradweg nicht zu mir genommen.
A draft for the cover of _The New Yorker_ that shows the White House somehow painted in rainbow colours… Designer says:
“I am honored to be doing this cover. It’s a celebratory moment for our country, and that’s what I tried to capture. (I don’t especially like those rainbow colors, but they are what they are—I had to use them.) I wanted to celebrate the bravery of the President’s statement—a statement long overdue—but all the more appreciated in this political year. We are on the right side of history.” —Bob Staake, the artist who created “Spectrum of Light,” the cover of next week’s issue.
Ganz ehrlich: Ich hätte nicht geglaubt, dass sich Bischof Ackermann ins Schmit-z traut. Ist zwar nur einen Katzenwurf entfernt vom Dom, aber schließlich will der Mann doch möglicherweise noch Kirchenkarriere machen und da sollte man doch nicht zu offen sein. Hut ab also dafür, dass Ackermann überraschen konnte. Hut ab auch dafür, dass die Begegnung stattgefunden hat. Vielleicht bleibt beim Bischof was hängen und er trägt irgendwann einmal zur Verbesserung der Einstellung der katholischen Kirche zu den Menschenrechten bei.
Aus gegebenem Datum ein Interview mit Peter Hammerschmidt zu Klaus Barbie. Wenn mal jemand wieder fragt, was mit den Nazis in den Westzonen/der BRD nach dem Krieg passiert ist und wann… “Man nannte ihn wegen seiner Grausamkeit den “Schlächter von Lyon”: den SS-Mann und Gestapo-Chef Klaus Barbie. Nach 1945 floh er ins Ausland, lebte jahrzehntelang unbehelligt in Südamerika, 1983 wurde er nach Frankreich ausgeliefert, zu lebenslanger Haft verurteilt, er starb 1991. Dass dieser Verbrecher jedoch während seiner Zeit in Südamerika auf der Gehaltsliste des deutschen Bundesnachrichtendienstes stand und auch unter falschem Namen in die Bundesrepublik einreisen konnte, das wissen wir erst durch die Arbeit des Historikers Peter Hammerschmidt.”
Unglaublicher (der Inhalt) Artikel von Peter Carstens zu Informationen aus dem Untersuchungsausschuss zu den den von Nazis verübten Verbrechen und den Aktivitäten der Sicherheitsorgane. … “Als Mitglieder des Untersuchungsausschusses fragten, wie die Aktion genau abgelaufen sei – etwa ob Spezialkräfte eingesetzt worden seien, um das Leben des im Zweifel von kaltblütigen Mördern bedrohten ‘Vertrauensmannes’ in der Döner-Bude zu sichern, schaltete sich die bayerische Landesvertretung in die Sitzung ein und verwies auf die Geheimhaltung von Ermittlungstaktiken.”
Slides of Sue Thomas’ Lecture on biophilia and technobiophilia. Unfortunanately not very useful without sound or video recordings. However, one can grasp the idea.
Dort also auch: Die vier Feinde katholischer Großveranstaltungen: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. “Das kapriolenhafte Wetter mit Regen und Hagel habe größeren Andrang verhindert.”
Have I become too narrow-minded or is it strange indeed to find conferences about “Mathematics and Statistics” and “Power and Energy Engineering” in my newsletter of CfPs in English Studies? They not even seem to use multidisciplinary approaches. What they have in common is that the conferences take place in Egypt and that they are being organised and advertised by the “International Foundation for Modern Education and Scientific Research”. Either the people working for this organisation do not understand the differences between the humanities and the sciences/English Literature and Energy Engineering, or they are just academic spammers. Who would have thought that such a thing could exist?
Heute also habe ich meinen Receiver für den Empfang digitalen Fernsehens an Kabel Deutschland zurück geschickt. Jahre enttäuschter Fernsehhoffnungen für 16,90€ pro Monat enden damit.
Doch warum “enttäuscht”? Digitales Fernsehen über Kabel ermöglicht die Übertragung riesiger Datenmengen:
mehrere Audiospuren,
verschiedene Kamerawinkel,
ein hochauflösendes störungsfreies Bild,
Mehrwertdienste wie der EPG etc…
Damit verbunden ist auch die Möglichkeit neuer, aufregender, medienechter Formate und eine Differenzierung des Angebots hinsichtlich verschiedener Zielgruppen. Allerdings sind die beiden einzigen Dinge, die es für 16,90€ pro Monat tatsächlich gibt die Auflösung und der EPG. Ansonsten ist das Angebot so blöde wie auch schon zuvor. Keine neuen Fernsehformate, die sich der Technik ästhetisch bedienen würden. Nichts da mit einer sinnvollen Nutzung verschiedener Audiospuren. Ich hatte ja gedacht, dass man nun endlich auch fremdsprachige Filme/Serien/Shows/etc. im Originalton genießen kann. Die Unart des ungekonnten (weil stilistisch unbefriedigenden und inhaltlich falschen) Drüberquatschens a.k.a. Synchronisierens setzt sich im Digitalen fort. Systematisch werden ästhetische Medientexte entstellt und dann an den Kunden gegen Geld weitergegeben. (Das ist ein bisschen wie bei den DVD-Beilegern diverser Zeitschriften, die vorgeblich das Werk genialer Regisseure und talentierter Schauspieler enthalten, dann aber doch die Audiospur weglassen und irgendwelches Gequake von Martin Müller aus Mannheim und Klara Klein aus Kassel beigeben–nicht gegen die beiden persönlich.) Dabei wäre es ein Leichtes, statt des Stereotons und des 5.1-Tons der überquatschten Fassung einfach auch den Originalton zu übertragen. Das würde in der Lizenz für die zumeist eingekauften Serien und Spielfilme aus dem englischsprachigen Raum ein bisschen teurer. Aber dafür erfüllte man wenigstens ein sinnvolles der selbst verkündeten Heilsversprechen. Man muss sich einmal vor Augen halten, dass selbst Eigenproduziertes nicht vollständig weitergegeben wird (vgl. Arte).
Für 6,90€ weniger im Monat könnte man sich übrigens einen Proxy-Server in den USA oder dem Vereinten Königreich mieten und damit dann online Fernsehen aus dem englischsprachigen Raum sehen. Das wäre dann die Befreiung vom Diktat der Filmdrüberquatscher/Synchronsprechermafia. Endlich Trash als authentischer Trash mit den wahren Worten und den wahren Stimmen der Schauspieler. Das wäre ehrliches Fernsehen. Und wenn sich mal irgendwo ein Klötzchen bildete, dann könnte man lachen und an den alten digitalen Fernsehanschluss denken und wie sich da auch immer Klötzchen bildeten, wenn sich die Pumpe vom Kühlschrank abschaltete, oder wenn jemand auf das Kabel trat…
Frage mich noch immer, wie man auf die Idee kommen kann, einen riesigen Wasserfall mitten in eine kleine Altstadt zu setzen… Bisschen speziell ist das schon.
Immer wenn ein Politiker oder ein Journalist die fürchterliche (weil unpassende) Bezeichnung “Netzgemeinde” verwenden möchte, möge er bitte vorher prüfen, ob sich die geplante Aussage auch tätigen lässt, wird “Netzgemeinde” durch “Bürger” ersetzt. Falls ja, möge er eine Äußerung versuchen. Falls nicht, möge er bitte in eine Zeit vor 1989 zurück reisen und sich dort glücklich fühlen, oder–so ihm das unmöglich ist–, alternativ, einfach die Klappe halten. Er tut sich und der Netzgemeinde damit einen Gefallen.
Some time ago, I read my favourite poem by Nigel Lawrence into a microphone. Back then, I didn’t know the melody of this song (although I knew–and disliked–the Fünf-Minuten-Terrine already)…
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Im französischen Atomkraftwerk Cattenom hat sich erneut ein Störfall ereignet. Wie aus Kreisen verlautete, war im Rahmen regulärer Wartungsarbeiten eine Schlossfalle fehlerhaft eingerichtet worden. Dies habe zu einem unsicheren Betrieb und schließlich zum vollständigen Versagen des Schließsystems einer Anschlagtür geführt, so dass die Anzahl funktionstüchtiger individueller Sanitärkabinen in der Nähe des Blocks 2 unter eine kritische Marke gefallen sei. Dieser Reaktorblock war erst am 10. Februar wegen eines technischen Fehlers automatisch abgeschaltet worden.
Nach Angaben des Betreibers EDF habe der aktuelle Vorfall keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlagen im Ganzen, auf das Personal oder die Umwelt gehabt. Der Vorfall habe sich im nicht-nuklearen Bereich der Anlage ereignet. Block 2 ist EDF zufolge nach einem Störfall am 10. Februar erst am Montag wieder angefahren worden. Dass dieser Reaktor trotz des aktuell aufgetretenen Defekts nicht erneut vom Netz getrennt wurde, stößt bei Politik und Anti-Atom-Aktivisten auf Unverständnis und Kritik.
In der Vergangenheit hatten sich der saarländische Landtag und die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke für eine Abschaltung ausgesprochen. Auch der luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Juncker dringt auf eine dauerhafte Stilllegung der Anlage. Insgesamt wurden in Cattenom seit der Inbetriebnahme des ersten Reaktorblocks 1986 rund 750 sicherheitsrelevante Ereignisse registriert. Die Anlage ist nur wenige Kilometer Luftlinie von den Grenzen zu Deutschland, Belgien und Luxemburg entfernt.
Almost a year old but still very topical and worthwhile TEDTalk on filter bubbles and the threat that content-filtering algorithms might pose to democratic societies in the age of the internet.